Infoabend 15. November 18

Wir laden herzlich ein zum Infoabend L4a
am 15. November, 19.30 Uhr
FH Nordwestschweiz, BHF SBB, Peter-Merian-Str.86, Raum 4.15.
 

Ich werde am 15.11. dabei sein!Ich muss mich leider entschuldigen.Ich möchte Ihnen eine Nachricht senden.

 
 

Vier Anliegen

Für diejenigen von Euch, die in konkrete Projekte investieren resp. sich engagieren wollen, hier vier aktuelle Anliegen:

1.       CHF 500 für eine Nähmaschine, um eine Entrepreneur-Initiative der Handarbeitslehrerin in Mpumelelo zu unterstützen. Sie will mit den Schüler/innen Schuluniformen und Sportkleider nähen und verkaufen.

2.     Laptop für Abide, unseren ehrenamtlichen Mitarbeiter in New Jersey: CHF 800.- (er braucht diesen für seinen Support der Lernplattform und der Nutzung von OER)

3.     Für das Projekt Deutschlernen für alle suchen wir noch eine oder zwei Person(en), welche die Projektleitung unterstützt.

4.     Der Prototyp der Deutschplattform soll von Personen, welche selber Deutschunterricht erteilen, und von Lernenden getestet werden, damit wir Feedback erhalten. Wir suchen noch weitere Personen oder Institutionen, welche sich da engagieren möchten.

Bitte meldet euch über unsere Webseite oder per E-Mail.

Herzlichen Dank!

Das Projekt „Deutschlernen für alle“ kommt voran.

Der Projektantrag mit Projektablauf und Kostenschätzungen ist verfasst.

Unser Team hat sich vervollständigt: Für die Entwicklung der Webseite, für Grafik und Design und für die Erstellung der Videos  sind engagierte Personen und Firmen gefunden. Neu sind zwei Dozentinnen für Deutschdidaktik der FHNW für die pädagogisch-didaktische Beratung dazugekommen 🙂 .

Wir haben einen ersten Beitrag zur Finanzierung erhalten. Damit können wir einen Prototypen der Online-Plattform mit einigen exemplarischen Inhalten erstellen. Diese Arbeiten werden in den nächsten Wochen beginnen.

Zugleich werden wir den Projektantrag bei verschiedenen Stiftungen einreichen.

Teacher Training und OER-Server in der Trockensavanne

Nach den zwei erfolgreichen Kick-off Wochen im September mussten wir zwei Herausforderungen meistern:

  • Teacher Training: Den lancierten Entwicklungsprozess zur Einführung partizipativer Lehr/Lernmethoden mit den engagierten Lehrpersonen über Distanz intensiv weiter gestalten.
  • OER-Server: Einen Server und 110 TabletPCs durch den Zoll bringen, testen und an der Schule so installieren, dass die Lehrpersonen und Schüler Zugang zu riesigen Sammlungen von kostenlosen Lehr/Lernmaterialien (OER) erhalten.

Dank dem ehrenamtlichen Engagement von Abide in den USA, Björn und Benjamin in England sowie Joshua, Tidings, Zwelithini und Guidance in Mpumelelo haben wir eine erste wichtige Etappe geschafft: Eine Lehrerin und zwei Lehrer wurden als Moderator/in geschult. Als Grundlage konnten wir Trainingsmaterial der Cambridge University nutzen, das Björn mitentwickelt hat und zur Unterstützung der drei Lehrpersonen via WhatsApp einsetzte – eine superspannende Erfahrung! Letzte Woche haben die die Moderatoren/in damit begonnen acht Kolleg/innen zu schulen, Joshua wird diese in die Nutzung des Servers und der Tablets einführen.

Wie geht es weiter? Björn und Urs werden zusammen mit ehrenamtlichen Lehrer/innen die Lehrpersonen in der Trockensavanne in Simbabwe von der Schweiz aus via WhatsApp unterstützen. Bis im Sommer werden die 11 Lehrpersonen auf dieser Grundlage die partizipativ gestalteten Unterrichtseinheiten massgeblich ergänzen.

Sich vernetzen: für Schüler und Lehrpersonen in Simbabwe

Bildung ist der Schlüssel, wenn Menschen sich weiterentwickeln wollen. Die Chancen dazu sind allerdings ungleich verteilt. Wie können wir dazu beitragen, dass das anders wird? Dass beispielweise Jugendliche in den ländlichen Gebieten Afrikas die Chance erhalten, sich das Wissen zu erarbeiten, das sie als Einstieg in eine Berufsbildung dringend benötigen? Ein Team von Lehrpersonen und Studentinnen unter der Leitung von Urs Gröhbiel hat zwei Wochen in Simbabwe zugebracht und hat vor Ort einiges implementieren können. An einer Schule mit 500 Schülerinnen und Schülern wurden ipads eingeführt, Zugang zu kostenlosen online-Bildungsplattformen geschaffen und 11 Lehrpersonen pädagogisch beraten.

Gut besucht und von regem Interesse geprägt war der Infoabend des Vereins vergangene Woche. Urs Gröhbiel und Team berichteten über ihre Reise nach Simbabwe.  Fachleuten, Studierenden und Interessierten wurden neu lancierte Projekte präsentiert. Markus Bäumler gab ein Update zur Projektidee zu einer Basler Lernplattform, die  Ehrenamtlichen erleichtern soll,  Geflüchteten Deutschunterricht zu geben.  Neben Fakten zur Reise wurden leckeres Essen und Infos zu Land und Leuten geboten. Eine „silent auction“ erbrachte über 600 CHF, die nun dem Projekt zugute kommen wird. Für Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche stellen sich in den nächsten Schritten folgende Herausforderungen:

Wie können wir ehrenamtlichen Lern-Coaches in Basel helfen, mit Geflüchteten unsere Sprache zu trainieren?

Wer hat Interesse, über whats-app Lehrpersonen in Simbabwe zu coachen?

(c) by Fotostudio Gianni Groppello

Mitdenken und Mitgestalten!

Wir legen los! – und laden Interessierte ein, unsere beiden ersten Projekte  mitzugestalten. Hier ein paar Stichworte zu Einsatzmöglichkeiten, die Verantwortlichen geben gerne Auskunft.

Unterstützung von 500 Schüler/innen einer Landschule in Simbabwe

(weitere Infos bei Urs Gröhbiel, urs@groehbiel.ch)

  1. Mitgestaltung der Kick-off Woche in Simbabwe (voraussichtlich 23.-28.9.), u.a. durch Unterrichts-Hospitationen, Diskussion von „neuen“ Lehr/Lernmethoden, Hilfe bei der Selektion von Lehrmitteln und beim Umgang mit TabletPCs.
  2. Vorbereitung der Lerntechnologie (Serverkonfiguration, Datenmanagement für Open educational resources, Fragen bez. Sicherheit, Anforderungen an Support). Begleitung des IT-Supports von der Schweiz aus.
  3. Coaching von Lehrpersonen via WhatsApp während 1-2 Jahren (Umsetzung eines bewährten Ansatzes der Columbia University).

Online-Plattform zur Unterstützung des Deutschlernens für  Geflüchtete

(weitere Infos bei Markus Bäumler, baeumler@bluewin.ch)

  1. Entwicklung von „Use cases“: Wirkungsvolle Einsatzmöglichkeiten der Online Plattform zusammen mit Kursanbietern entwickeln. (Sitzung am 18. August, 15.30-18.00 Uhr)
  2. Recherchieren und Sammeln von geeigneten Lernmaterialien
  3. Erstellen von Kurzvideos zum Deutschlernen
  4. Mithilfe bei Schulungen von ehrenamtlichen Lehrenden
  5. Mithilfe beim didaktischen Design und der Umsetzungsplanung

Kommunikation

(weitere Infos bei Doro Gebauer, dorothea.gebauer@gmail.com)

  1. Erstellen eines schönen Logos für „Lernen für alle“

Zwei umfangreiche Online-Bildungsprojekte starten im Herbst 17 durch

14 neue Mitglieder, ein sattes Budget und zwei gewichtige Projekte.  Das waren Thema und Ergebnis einer Generalversammlung des Vereins „Lernen für alle.“

Vorstandsvorsitzender Urs Gröhbiel freut sich darüber, was bisher gelungen ist. Darüber etwa, dass er das Vertrauen der Kommission für Entwicklungs-zusammenarbeit Basel Stadt gewinnen konnte. Dass der Verein wächst und engagierte Personen aus Politik, NGO´s, Schule oder Hochschule zusammen-bringt. Bereits bei der ersten Versammlung wurden spannende Folgefragen zu den Projekten, wie beispielsweise das Lehrercoaching via WhatsApp diskutiert. Im Herbst dieses Jahres sollen beide Projekte an den Start gehen. Das eine in Basel, das andere in Afrika.

Dabei handelt es sich zunächst um das Projekt „Deutschlernen für Geflüchtete,“ in der eine Situationsanalyse unter Basler Anbietern von Deutschkursen ergab, dass es dringend eine Online-Plattform braucht. Eine „Community of practice“ soll dazu dienen, Gruppen und Einzelpersonen, die Asylsuchenden beim Deutschlernen helfen, mit kostenlosen Lernmaterialien und Tipps zum Unterrichten zu versorgen. Das Projekt in Simbabwe bemüht sich um die Schulung von Lehrer/innen an der „Mpumelelo High School“ im ländlichen Simbabwe. Neun Lehrpersonen werden in der Unterstützung moderner Lernmethoden geschult und begleitet. Sie lernen kostenlose Online- Lernmaterialien in ihren Klassen und im Nachhilfeunterricht wirkungsvoll einzusetzen. Sieben weitere Schulen mit über 3000 Schüler/innen erhalten Zugang zu Unterrichtsplanungen und tausenden von kostenlosen Filmen, Bildern, Lehrtexten und Büchern zur Erarbeitung des Stoffs und Wissensprüfung.

Die Mitglieder des kürzlich gegründeten Vereins wurden herzlich eingeladen, weiterhin an der Grundlagenarbeit mitzuwirken. Neben der Entwicklung eines Logos stehen im Mittelpunkt die Informationsarbeit in Verbänden, Vereinen und Kirchgemeinden. Auch könnte ein Lesekreis mithelfen, auf Probleme des Südens aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.

Dorothea Gebauer