Englisch lernen in Mpumelelo

Ursula und David Anania haben fünf Wochen in Mpumelelo gelebt, Englisch gelernt und mitgeholfen, wo Not an der Frau oder am Mann war.

Ursprünglich wollten wir ja nur Englisch lernen. Als wir aber von Urs Gröhbiel hörten, dass es allenfalls möglich sein, einen Englischlehrer in Mpumelelo für Privatlektionen anzufragen und in dieser Gemeinschaft von Menschen in der Savanne Simbabwes zu leben, liess uns der Gedanke nicht mehr los. Wir wissen zwar um die Kontraste zwischen Reich und Arm auf dieser Welt, beschäftigen uns aber in unserem Alltag nicht sehr oft mit Fragen der globalen Gerechtigkeit. Schliesslich wagten wir das Abenteuer.

Wir konnten über persönliche Fragen sprechen, über Gott und die Welt, über Probleme, Lösungsansätze und Projektideen. Aus entfernt Bekannten wurden schnell Freunde. Am meisten hat uns beeindruckt, wie diese Freunde kämpfen, ihre Vision für die Schüler*innen an diesem abgelegenen Ort nicht aufgeben, grosse Risiken und Entbehrungen in Kauf nehmen und als Beispiel für ihre Umgebung vorangehen.

Die fünf Wochen in Mpumelelo waren für uns sehr eindrücklich. In langen Gesprächen am Feuer, beim Englisch büffeln, beim Reparieren von Autos und allerlei Einrichtungen, beim Häkeln und schneidern, Pflanzen giessen haben wir bemerkenswerte Menschen kennen gelernt.

Wir wollen mit dieser Gemeinschaft von Wagemutigen in Kontakt bleiben. Wenn es die politische Situation und unsere Zeitressourcen erlauben, würden wir gerne nächstes oder übernächstes Jahr wieder nach Mpumelelo reisen und unseren neu gewonnenen Freunden beim Aufbau der angedachten Projekte helfen. Am besten gleich mit ein paar Freunden und jungen Leuten aus der Schweiz – hoffen wir, dass das klappt!


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